Das Wichtigste in Kürze
- Der Stundenpreis hängt vor allem an der Unterrichtsform: privater Einzelunterricht ist am teuersten, Kleingruppen sind deutlich günstiger.
- Bei uns kostet die Einheit von 45 Minuten 12 € bei zwölf Monaten Laufzeit und 16 € ohne Bindung. Alle genannten Preise sind Endpreise.
- Vergleichen Sie nie nur den Stundenpreis: Anmeldegebühren, Mindestlaufzeiten und Gruppengrößen entscheiden über die echten Kosten.
- Die erste Stunde sollte überall kostenlos sein. Wer dafür Geld verlangt, hat die Probestunde nicht verstanden.
Wovon der Preis wirklich abhängt
Familien, die zum ersten Mal Nachhilfe suchen, stoßen auf eine verwirrend große Preisspanne. Das liegt daran, dass sich hinter dem Wort Nachhilfe völlig verschiedene Angebote verbergen. Drei Faktoren bestimmen den Preis fast vollständig: wer unterrichtet, wie viele Kinder gleichzeitig lernen und was für ein Vertrag dahinter steht.
Wer unterrichtet
Eine Schülerin aus der Oberstufe nimmt weniger als eine Lehramtsstudentin, und die weniger als eine ausgebildete Lehrkraft. Billiger ist dabei nicht automatisch schlechter, für reines Vokabelabfragen braucht es keine Pädagogin. Sobald aber Grundlagen fehlen oder eine Prüfung ansteht, zahlt sich Unterrichtserfahrung aus: sie erkennt, warum ein Kind etwas nicht versteht, nicht nur dass.
Wie viele gleichzeitig lernen
Einzelunterricht bündelt die volle Aufmerksamkeit auf ein Kind und kostet entsprechend. Kleingruppen teilen die Kosten auf mehrere Familien auf, deshalb liegt der Preis pro Einheit deutlich darunter. Entscheidend ist die Obergrenze: in einer Gruppe mit drei oder vier Kindern bekommt jedes noch regelmäßig Rückmeldung, ab sechs oder sieben wird aus Nachhilfe stille Hausaufgabenaufsicht. Fragen Sie deshalb immer nach der maximalen Gruppengröße, nicht nach der durchschnittlichen.
Was für ein Vertrag dahinter steht
Institute arbeiten meist mit Monatsbeiträgen, private Nachhilfe wird pro Stunde bezahlt. Beides hat seine Logik: der Vertrag sichert einen festen Platz und Kontinuität, die Einzelstunde maximale Freiheit. Teuer wird es, wenn Laufzeiten und Gebühren im Kleingedruckten stehen, dazu gleich mehr.
Was Nachhilfe bei uns in Krefeld kostet
Wir unterrichten in Kleingruppen mit höchstens vier Schülerinnen und Schülern. Eine Einheit dauert 45 Minuten und kostet 12 € bei zwölf Monaten Laufzeit oder 16 € monatlich kündbar. Welche Variante passt, entscheiden Sie bei der Anmeldung: die feste Laufzeit lohnt sich, wenn absehbar ein ganzes Schuljahr begleitet werden soll, die flexible, wenn es um eine konkrete Lücke oder eine anstehende Prüfung geht. Die erste Probestunde ist kostenlos und unverbindlich, Ferien-Intensivkurse stimmen wir individuell ab. Alle genannten Preise sind Endpreise.
Die Checkliste vor jeder Anmeldung
Diese Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen, ausdrücklich auch uns. Ein seriöses Institut beantwortet sie ohne Zögern.
- Gibt es eine Anmeldegebühr oder Materialkosten? Ein niedriger Stundenpreis nützt nichts, wenn einmalige Gebühren dazukommen. Verlangen Sie den Endpreis.
- Wie lange bindet der Vertrag und wie kündige ich? Seriös ist, was Sie vor der Unterschrift schwarz auf weiß bekommen: Laufzeit, Kündigungsfrist, was in den Ferien gilt.
- Wie groß ist die Gruppe höchstens? Nicht im Durchschnitt, sondern im schlechtesten Fall.
- Was passiert bei Krankheit? Verfällt die Stunde oder wird sie nachgeholt?
- Bleibt die Lehrkraft dieselbe? Ein wöchentlich wechselndes Gesicht macht die beste Didaktik zunichte, weil niemand das Kind wirklich kennt.
- Ist die erste Stunde kostenlos? Sie ist die Gelegenheit, Lehrkraft, Gruppe und Räume zu prüfen, bevor Geld fließt.
Wann sich Nachhilfe rechnet und wann nicht
Nüchtern betrachtet ist Nachhilfe eine Investition mit einem klaren Ziel: dass Ihr Kind sie irgendwann nicht mehr braucht. Daran können Sie jeden Anbieter messen. Werden Lücken systematisch geschlossen und Lernmethoden vermittelt, macht sich der Unterricht mit jedem Monat weniger nötig. Wird dagegen Woche für Woche nur die aktuelle Hausaufgabe gerettet, zahlen Sie dauerhaft für ein Symptom.
Fragen Sie deshalb nach einigen Wochen nicht nur nach der letzten Note, sondern danach, was Ihr Kind inzwischen allein schafft, was es vorher nicht allein geschafft hat. Das ist die einzige Zahl, die am Ende zählt.